Über die Logik von Fahrstühlen
Fahrstühle fahren täglich auf der ganzen Welt auf und ab. Die meisten tun dies schon seit vielen Jahren, dennoch ist die Logik mit der sie auf und ab fahren nicht immer nach vollziehbar.
Folgende Situation lässt schon an der äußerst komplexen Steuerelektronik dieser täglichen Helfer zweifeln. Ein Fahrgast steigt in der Tiefgarage (-2) ein und möchte in die dritte Etage. Der Fahrstuhl hält bei allen Fahrten aus dem Untergeschoss immer automatisch im Erdgeschoss. Hier steigt nun eine zweite Person mit in den Fahrstuhl und betätig den Kopf für die 2. Etage.
Wo wird der Fahrstuhl wohl zuerst halten? Nach allen Regeln des gesunden Menschenverstands sollte er zuerst in der 2. Etage stoppen und danach in der 3. – Tut er aber nicht. Dieser Fahrstuhl fährt zuerst in die 3. Etage und die Person mit Fahrziel 2. Etage steigt in Gedanken aus. Tür geht zu, der Fahrstuhl fährt und hält wieder an, die erste Person und das war ich will aussteigen und merkt hier stimmt doch was nicht – 2. Etage. Sie bleibt im Fahrstuhl und betätigt erneut den Knopf für den 3. Stock.
Die Tür geht auf – 2 sich völlig fremde Menschen wundern sich über die Logik des Fahrstuhls.
Das ganz ist auch noch reproduzierbar. Jeder kann es ausprobieren: Dorint Hotel Hamburg Alster, Lübecker Str. 3.


Na, so kanns gehen. Da war wohl ein findiger Softwareingenieur am Werk. Aber mal ehrlich: Du müsstest doch merken, wenn du statt nach oben nach unten fährst!
Das haben wir echt nicht gemerkt. Sicher gibt es ein Display, aber da starre ich auch nicht die ganze Zeit drauf.